Das Projekt “freiKartE – 100% Kultur zum Studienstart” ist ein neuartiges Vermittlungskonzept, um allen Studienanfängern der Hamburger Hochschulen die lokale Museums- und Theaterlandschaft vorzustellen und viele von ihnen nachhaltig zu binden.
Die FreiKartE selbst – mehr als eine Eintrittskarte
Zum Semesterstart erhalten alle Studienanfänger die FreiKartE parallel zu ihren Studienausweisen. Sie ist der Schlüssel zu allen Angeboten des Pilotprojekts. Sie bietet allen (ca. 16TSD) Studienanfängern für den limitierten Zeitraum von drei Monaten freien Eintritt in alle teilnehmenden Kulturinstitutionen, um diese entdecken und erleben zu können. Außerdem ist sie die Eintrittskarte für Zusatzveranstaltungen (siehe Punkt 3), die sich speziell an Studierende richten. Die Idee der freiKartE: Wenn Studierende zu Studienbeginn einen positiven Erstkontakt mit der Kulturlandschaft haben, kommen sie während ihres Studiums (und ggf. anschließendes Berufsleben) gerne wieder und bauen eine Identifikation auf. So bringt das Konzept Studierende und Kultureinrichtungen in Kontakt und unterstreicht Hamburgs Kulturmetropolen-Strategie.
Ein ausführliches, begleitendes Informationsangebot für junge Menschen
Kommunikationsformen wandeln sich ständig. Gerade in der heranwachsenden Generation erleben wir einen Umbruch der gewohnten Kommunikationskanäle und der Informationsbeschaffung. Die technischen Möglichkeiten, die sich die jungen Leute mehr als jede vorhergehende Generation zu eigen machen, sind vielfältig und innovativ. Konventionelle Kommunikation richtet sich vom Angebot zum Nutzer. Authentische Kommunikation macht die Nutzer selbst zum Botschafter. Dieses Prinzip umzusetzen ist eines der Kernziele des Konzepts. Dafür werden sowohl „klassiche“ Medien, wie der Begeleitprospekt zur Karte, wie vor allem neue „social media“-Kanäle wie Facebook und Twitter genutzt werden, um Informationsaustausch, aber vor allem auch Vernetzung zu erzeugen. Zentrale Anlaufstelle wird die interaktive Webseite www.meinefreikarte.de
Live-Zusatzangebote zur Vermittlung der Inhalte
Darauf aufbauend wollen wir gemeinsam mit den Institutionen und weiteren Partnern Formate entwickeln oder fördern, um diese Zielgruppe explizit anzusprechen und sie auch langfristig zu binden – schließlich Identifikation zu schaffen. Einbeziehen wollen wir erprobte Formate wie „Date The Museum“. Im Rahmen des Pilotprojekts wollen wir einzelne neue Formate mit den Institutionen erproben (siehe Extra-Seite „Zusatzangebote“).
Reflexion des Modellprojekts
Eine begleitende Evaluation soll die Wirkungsmechanismen des Projekts beobachten und Grundlage für eine Diskussion mit allen beteiligten Partnern bieten. Wie kann man die kulturelle Sozialisation junger Menschen jenseits der üblichen Programme (die sich an Schüler bzw. Kinder/Eltern richten) durch konkrete Angebote verbessern? Welche Bedürfnisse hat eine junge Zielgruppe und wie kann man ein neues Nähe-Gefühl zu den Institutionen der Hochkultur herstellen? Schließlich: Welche Nachhaltigkeitseffekte können von unserer Initiative ausgehen und wie können wir mit künftigen Angeboten im Rahmen der freiKartE-Intitative zur Förderung der Kulturlandschaft beitragen?
Hast Du Fragen, Anregungen, Verbesserungsvorschläge oder Lob für uns?
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