Die Initiatoren …

Carolin Oetzel

Auch in meinem Heimatbundesland Bayern bedeutet Kultur nicht nur Brezn, Bier und Dirndl. Trotzdem hab ich die Begeisterung für die Kunst und Museen erst in meinem Bachelorstudium wiederentdeckt. Und warum? Weil es eine einzige Professorin gab, die sich bemüht hat einem den Stuff – mag er noch so verrückt und außergewöhnlich gewesen sein – auch emotional näher zu bringen. Ich bin überzeugt davon, dass jeder sich irgendwo in irgendeiner Ecke der Kulturlandschaft total wiederfinden kann, seis nun in der Filzdecke, hinter den Kulissen, im crazy Performance-Stück, bei nem Bier mit dem Regisseur oder neben Abraxas auf der Bühne. Auf jeden Fall hat jetzt jeder die Chance das herauszufinden. Ich glaube manchmal hat man Ideen, die sind, wenn man genau drüber nachdenkt, viel zu größenwahnsinnig um sie überhaupt umzusetzen. Obwohl ich oft den zugegebenermaßen nicht so kreativen Part des „Pläne und Zahlen Girls“ im Team übernehme, glaube ich, dass es nur möglich war die freiKartE an den Start zu bringen indem man aufgehört hat drüber nachzudenken, aufgehört hat zu reden und endlich mal gemacht hat.

Taylan Günes

Die Vorstellung, Kultureinrichtungen seien verstaubt, ist selbst schon verstaubt! Inzwischen bietet das Hamburger Kulturleben eine derart große Vielfalt an klassischen und unkonventionellen Formaten an, dass für jeden etwas mit dabei ist. Diese Auswahl zusammen mit innovativen Zusatzangeboten für ein breites studentisches Publikum zugänglich zu machen bietet gerade für mich als Juristen ein spannendes Arbeitsumfeld. Kultur soll nicht nur intellektuell beanspruchen, sondern auch Spaß, Kommunikation und Unterhaltung für alle schaffen.

Daniel Opper

Aufgewachsen in der documenta-Stadt Kassel schleiften mich meine Eltern in fast jede erreichbare Ausstellung Europas. Nach dieser frühkindlichen Überdosis Kultur brauchte ich erstmal Abstand von White Cubes und Filzdecken. Als Student schenkte man mir eine Jahreskarte fürs Museum: Und ich ging wieder hin. Freiwillig, begeistert, von mir aus – intrinsisch lernte ich die Kunstwelt für mich zu entdecken. Die Erfahrung, wie toll Kultur sein kann, wenn man ohne Bedingungen zum Entdecken eingeladen wird, möchte ich – möchten wir – gerne weitergeben. So kamen wir auf die Idee des Projekts „freiKartE“.
Neben meinem Erststudium machte ich als Journalist oft die Erfahrung, was Menschen bewegen können. „Was mit Medien“ + „in Kultur machen“ könnte neuartige, bewegende Kommunikationsprojekte ergeben. Mit dem Gedanken kam ich nach meinem kommunikations- und sozialwissenschaftlichen Studium in Göttingen und Berkeley nach Hamburg zum Kulturmanagement. Mit der „freiKartE“ möchten wir etwas bewegen.

Janosch Pomerenke

Bei der Inszenierung von „die kleine Hexe“ in der 4. Klasse war ich der Rabe Abraxas und bekam Standing Ovations. Von meiner Mutter.
Museum fand ich immer langweilig, bis ich das erste Mal ohne Eltern oder Lehrer hinging. Leider fehlen gerade in Museen oftmals Vermittlungsangebote für junge Leute. Ich denke, dass viele von einer vermeintlich verkrampften Atmosphäre abgeschreckt werden. Kulturvermittlung muss Spaß machen, auch um die oftmals negativen Erinnerungen des Museumsbesuches während der Schulzeit vergessen zu machen. Kulturangebote sollte man auch in Badeschlappen wahrnehmen

Moritz Scherberich

„Ich werd’ Bauarbeiter!“ war in jungen Jahren meine Standard-Antwort auf die Frage nach dem Berufswunsch. 20 Jahre, viele Traumberufe und ein musik- und medienwissenschaftliches Studium später finde ich mich jetzt doch auf einer großen Baustelle wieder – auf der Suche nach neuen Wegen, Kulturangebote an das Publikum von morgen zu bringen. Konzepte basteln, Ideen spinnen, Pläne schmieden sind Dinge, die mir Spaß machen. Mit Freunden, Bekannten und neuen Leuten die Kulturangebote der City zu besuchen auch. Mit der Idee der freiKartE wollten wir jungen Menschen zeigen, was heute in der Kultur geht. Und jetzt wandert das ganze vom Reißbrett in die Kulturlandschaft. Dann kann’s ja losgehen!

Außerdem hinter den Kulissen fleissig mit dabei …

Alexandra Müller – Unsere Texterin

Alexandra, Jahrgang 83, studierterte “Kreatives Schreiben und Kulturjournalismus” in Hildesheim. Sie lebt und arbeitet seit 2008 als Performancekünstlerin, Journalistin und Frau für alles in Berlin. Zur Zeit wünscht sie sich aber, in Hamburg nochmal ein Studium anzufangen.

Boris Juhl – Unser Webdesigner

Manche sagen ich bin Mister Communication: Meine Leidenschaft ist Design und alles was irgendwie mit technischem Spielzeug zu tun hat – und deshalb derjenige, der für die freiKartE die Fäden im Online-Netz in der Hand hält. Als Interface-Designer und Social-Media-Freak habe ich diese Webseite entworfen und uns in die wichtigsten Kanäle im Web 2.0 geschossen – natürlich alles vernetzt. Für mich ist es deshalb ein spannendes Projekt, da ich darauf gespannt bin, alle freiKartEn-Besitzer mit Social Media mit brandheißen Informationen zu versorgen. Man sagt ja die Schwaben sind geizig – jedoch nur mit Geld, nicht mit Engagement!

Jessica Kellner – Unser Draht zu den Hochschulen

Jessica Kellner arbeitet eigentlich an der HAW Hamburg. In ihrer Freizeit unterstützt sie uns aber leidenschaftlich im Bereich Kommunikation und Kooperationen mit den Hochschulen und Asten. Außerdem hat sie unser Informationsmaterial für ausländische Studierende in englischer Sprache aufbereitet.

Carolin Müller – kirschcake.net – Unsere Grafikerin

Joachim Sontag – Unser zweiter Webdesigner

Der Mann in der Matrix: Ein echtes Arbeitstier, was die technische Entwicklung und Betreuung unserer Webseite angeht! Er steckt hinter den technischen Finessen wie der interaktiven Karte und der Kalenderfunktion. Mit Ihm gab es so einige Nachtschichten vor den Macbooks, bis die Homepage stand, denn auch wenn er nur den Sonntag im Nachnamen trägt, so ist er doch an jedem Tag zu jeder Stunde mit Herzblut dabei.

Mathias Barth – Unser Illustrator

Ich bin Mathias und studiere seit Anfang 2009 Illustration an der HAW Hamburg. Für das Projekt freiKartE habe ich entsprechend den Part übernommen, die Illustrationen im Begleitheft zu erstellen. Mir als Kunststudent lag das Thema, Erstsemester die Kulturveranstaltungen und Ausstellungen Hamburgs näher zu bringen, sobald ich davon erfahren habe, sehr am Herzen. Ich selbst hätte mich sehr gefreut zu Beginn meines Studiums, die neue Stadt und andere Studienanfänger auf diese Weise kennenzulernen. Dass das Projekt zudem von Sponsoren und einer Handvoll anderer Studenten getragen wird, war ein weiterer Anreiz mitzuwirken.

Paula von der Heydt

Ich bin Paula und unterstütze das Team der freiKartE für zwei Monate. Die Ausschreibung hatte mich so gepackt, dass ich gar nicht anders konnte, als mich zu bewerben und für eine Zeit von München nach Hamburg zu ziehen. Ich mache ebenfalls meinen Master in Kulturmanagement an der Hochschule in Ludwigsburg und arbeite seit zwei Jahren freiberuflich im Bereich kulturelle Bildung und Kunstvermittlung.
Ich finde die Idee der freiKartE genial und bin begeistert, wie viel positive Resonanz wir jetzt schon bekommen und dass sich die Neu-Studentinnen und Studenten fleißig zu Theater- und Museumsbesuchen verabreden. Ich bin mir ziemlich sicher, dass das Projekt ein Erfolg wird – und wer weiß, vielleicht kann man in Zukunft über eine „Zweigstelle“ in der Landeshauptstadt München nachdenken ;) ?

Herzlich danken möchten wir …

Sabrina Meyer // Christine Neuhaus // Manuela Rousseau // Nikolaus Broschek // Thomas Delissen // Michael Göring // Asmus J. Hintz // Andreas Köster // Elmar Lampson // Friedrich Loock // Christoph Meier-Siem // Hermann Rauhe // Olaf Sauer // Joachim Sontag // Rudolf Stilcken

Wir bedanken uns beim Team des Instituts KMM, allen Kulturinstitutionen, Hochschulen und Asten, die uns unterstützen. Ein extra Danke! geht raus an alle, die uns mit Rat und Tat, Internet-Zugängen, Arbeitsplätzen, Zuspruch, ihrer Kreativität und Geduld – kurz: Support – versorgt haben.
This is how we did it.