Die Initiatoren …

 

Taylan Günes

Die Vorstellung, Kultureinrichtungen seien verstaubt, ist selbst schon verstaubt! Inzwischen bietet das Hamburger Kulturleben eine derart große Vielfalt an klassischen und unkonventionellen Formaten an, dass für jeden etwas mit dabei ist. Diese Auswahl zusammen mit innovativen Zusatzangeboten für ein breites studentisches Publikum zugänglich zu machen bietet gerade für mich als Juristen ein spannendes Arbeitsumfeld. Kultur soll nicht nur intellektuell beanspruchen, sondern auch Spaß, Kommunikation und Unterhaltung für alle schaffen.

www.kanzleialtona.de

 

Daniel Opper

Aufgewachsen in der documenta-Stadt Kassel schleiften mich meine Eltern in fast jede erreichbare Ausstellung Europas. Nach dieser frühkindlichen Überdosis Kultur brauchte ich erstmal Abstand von White Cubes und Filzdecken. Als Student schenkte man mir eine Jahreskarte fürs Museum: Und ich ging wieder hin. Freiwillig, begeistert, von mir aus – intrinsisch lernte ich die Kunstwelt für mich zu entdecken. Die Erfahrung, wie toll Kultur sein kann, wenn man ohne Bedingungen zum Entdecken eingeladen wird, möchte ich – möchten wir – gerne weitergeben. So kamen wir auf die Idee des Projekts Freikarte.
Neben meinem Erststudium machte ich als Journalist oft die Erfahrung, was Menschen bewegen können. „Was mit Medien“ + „in Kultur machen“ könnte neuartige, bewegende Kommunikationsprojekte ergeben. Mit dem Gedanken kam ich nach meinem kommunikations- und sozialwissenschaftlichen Studium in Göttingen und Berkeley nach Hamburg zum Kulturmanagement. Mit der „freiKartE“ möchten wir etwas bewegen.

 

Janosch Pomerenke

Bei der Inszenierung von „die kleine Hexe“ in der 4. Klasse war ich der Rabe Abraxas und bekam Standing Ovations. Von meiner Mutter.
Museum fand ich immer langweilig, bis ich das erste Mal ohne Eltern oder Lehrer hinging. Leider fehlen gerade in Museen oftmals Vermittlungsangebote für junge Leute. Ich denke, dass viele von einer vermeintlich verkrampften Atmosphäre abgeschreckt werden. Kulturvermittlung muss Spaß machen, auch um die oftmals negativen Erinnerungen des Museumsbesuches während der Schulzeit vergessen zu machen. Kulturangebote sollte man auch in Badeschlappen wahrnehmen.

 

Carolin Oetzel

 

Moritz Scherberich

„Ich werd’ Bauarbeiter!“ war in jungen Jahren meine Standard-Antwort auf die Frage nach dem Berufswunsch. 20 Jahre, viele Traumberufe und ein musik- und medienwissenschaftliches Studium später finde ich mich jetzt doch auf einer großen Baustelle wieder – auf der Suche nach neuen Wegen, Kulturangebote an das Publikum von morgen zu bringen. Konzepte basteln, Ideen spinnen, Pläne schmieden sind Dinge, die mir Spaß machen. Mit Freunden, Bekannten und neuen Leuten die Kulturangebote der City zu besuchen auch. Mit der Idee der freiKartE wollten wir jungen Menschen zeigen, was heute in der Kultur geht. Und jetzt wandert das ganze vom Reißbrett in die Kulturlandschaft. Dann kann’s ja losgehen!

 

Die Projektleitung …
 

Wiebke Hahn

… hat sich vor drei Jahren zu Beginn des Masterstudiums noch selbst unglaublich über eine Freikarte gefreut. Im Oktober 2013 hat sie das Projekt von den Initiatoren als Projektleitung übernommen. Und nun arbeitet sie mit Eifer daran, Hamburgs Studienanfänger auch in der Laufzeit 2014 für die Kultur in ihrer Stadt zu begeistern!

 
Außerdem hinter den Kulissen fleissig mit dabei …

Wir bedanken uns beim Team des Instituts KMM, allen Kulturinstitutionen, Hochschulen und Asten, die uns unterstützen. Ein extra Danke! geht raus an alle, die uns mit Rat und Tat, Internet-Zugängen, Arbeitsplätzen, Zuspruch, ihrer Kreativität und Geduld – kurz: Support – versorgt haben.
This is how we did it.